Diabetes (Diabetes mellitus) tritt auf, wenn entweder die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produziert oder der Körper das produzierte Insulin nicht verwerten kann. Glukose, die Hauptenergiequelle des Körpers, kann ohne Insulin nicht aufgespalten werden und somit nicht als Energiereserve für die Zellen dienen. Glukose sammelt sich daher im Blut an und gelangt nach und nach in die Nieren und in den Urin. Ein unausgeglichener Blutzuckerspiegel führt zu häufigerem Wasserlassen und Durst.

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Diabetes verursacht unter anderem eine Verengung der kleinen Blutgefäße im Körper. Es scheint, dass sich die kleinen Blutgefäße umso stärker verengen, je höher der Blutzuckerspiegel ist. Die Blutgefäße transportieren dann weniger Blut, wodurch die Durchblutung beeinträchtigt wird. Und eine schlechte Durchblutung führt zu Komplikationen wie Nierenerkrankungen, schlechter Wundheilung, Augenproblemen und Problemen mit den unteren Extremitäten.

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Diabetes stört zudem den Fettstoffwechsel und erhöht das Risiko, dass sich in den großen Blutgefäßen Cholesterinablagerungen bilden. Das bedeutet, dass bei Patienten mit Diabetes ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen besteht.
Es gibt zwei Arten von Diabetes. Menschen, die an Typ-1-Diabetes leiden, müssen sich Insulin spritzen, um einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel aufrechtzuerhalten.
Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes produziert der Körper zwar Insulin, der Organismus reagiert jedoch nicht richtig darauf. Dieser Typ ist oft mit Übergewicht verbunden, und der Blutzuckerspiegel lässt sich durch Gewichtsabnahme und eine Diät beeinflussen. Die Aufrechterhaltung eines gesunden Körpergewichts ist ein wichtiger Bestandteil der Bekämpfung dieser Krankheit. Eine kalorienarme Ernährung und regelmäßige, angemessene Bewegung sind der richtige Weg. Es ist empfehlenswert, täglich mindestens eine Stunde zügig zu gehen.

Es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel, die helfen können, bestimmte Komplikationen bei Diabetes zu verhindern. Dazu gehören insbesondere die Vitamine B6, C und E sowie Chrom, Magnesium, Mangan, Phosphor und Zink. Wenn Sie einen Ernährungsspezialisten aufsuchen, kann dieser Ihnen helfen, einen Ernährungsplan zu erstellen.
Diabetes ist eine ernsthafte Erkrankung, daher sollten Sie in ärztlicher Betreuung sein. Es gibt jedoch auch vieles, was Sie selbst tun können, um diese Krankheit in den Griff zu bekommen.